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Senegalreise vom 29. März bis 27. April 2016

Bei der Frühjahrsreise unter der Leitung von Schulreferentin Heike Messenzehl standen natürlich wieder die Schulen im Mittelpunkt. Die Reisegruppe besuchte aber auch andere laufende oder beendete Projekte um den Fortschritt bzw. deren Umsetzung zu kontrollieren.

29.3. – 27.4. 2016 Heike Meßenzehl
29.3. – 13.4. 2016 Jutta Steinhübl und Uschi Tholl
06.4. – 13.4. 2016 Susanne Koch

Bericht über die verschiedenen Projekte:

Schulen – BMZ-Maßnahmen

1.    Pout:
Im Oktober letzten Jahres hat man entschieden, das Grundstück der Mission für den Bau einer katholischen Grundschule zu verwenden, obwohl DIDEC ein großes Grundstück an der Peripherie von Pout gekauft hat. Der neue Standort ist von allen Richtungen leichter erreichbar.

Viele alte Mangobäumen müssen abgeholzt und die Baumstümpfe entfernt werden. Diese Mehrkosten muss DIDEC tragen, konnte durch die geänderte Planung nicht im Kostenvoranschlag veranschlagt werden. Es gab nochmals eine große Diskussion beim Besuch des Präsidenten von DIDEC, Abbé Pierre Aye, und mit Bischof André.

Es soll ein Komplex mit Klassenzimmern möglichst schnell gebaut werden, um mit den ersten zwei Klassen den Schulbetrieb am Schulanfang im Oktober eröffnen zu können.

2.    Ngueye-Ngueye:
Die provisorischen 3 Hütten stehen nicht mehr! Nach dem Aufbau zu Beginn des neuen Schuljahrs wurden sie in den Weihnachtsferien von den herumlaufenden Tieren zerstört, dann erneuter Aufbau, wieder zertrampelt! Sie hatten für einen nochmaligen Aufbau keine Kraft mehr. So geht es seit Jahren! Jetzt sitzen 86 Kinder in einem baufälligem Gebäude, in dem es unvorstellbar heiß ist. Auch für die Lehrer ist diese Situation fast nicht mehr tragbar und sie warten sehnsüchtig auf die neuen Klassenzimmer.

Berufsschule Lalane

Das ist ein gelungenes Projekt im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe! Auf Grund der über lange Jahre gewährten Unterstützung durch die  Berufsschule Immenstadt, konnte jede Abteilung mit den notwendigen Geräten ausgestattet werden, um so eine praktische Ausbildung zu ermöglichen. Der Staat genehmigt zwar die Gründung einer Berufsschule, gibt aber kein Geld für die Ausstattung. Nicht nur die Schreiner,  die nach einer 3-jährigen Ausbildung die Prüfung mit „ gut“ bestanden haben, haben auch alle anderen Berufszweige landesweit mit sehr guten Ergebnissen abgeschlossen. Grund dafür ist der praktische Unterricht!

Die Schülerzahl ist von 70 auf 105 Schüler angestiegen. Sogar vom Lycée kommen Schüler zur Ausbildung nach Lalane.

Wir haben für etwa 1.800 € diverse noch fehlende Artikel und Geräte für alle Abteilungen gekauft. Bei einer kleinen, aber sehr herzlichen und emotionalen Rede des Direktors, wurden die Sachen übergeben. Der Dank kam aus tiefstem Herzen, auch von den anwesenden Lehrern und Schülern.

Patenschaften

Die Arbeit mit den Patenschaften ist eine große zeitliche Aufgabe geworden, aber unbedingt sehr notwendig. Ich konnte beobachten, wie oft Eltern oder auch Schüler, bei Raphael im „Maison du Prêtre“ vorbeikommen, um sich zu bedanken. Fast täglich kommen neue Wünsche dazu. Raphael erklärt wie es funktioniert, aber manche denken, dass er das direkt machen könnte!

Ich habe 99 Kinder an 8 Schulen in Thiès und in 7 Dörfern fotografiert. Für die Dankesbriefe an die Paten musste ich teilweise nochmals einige Schulen aufsuchen. Sie sollten alle bei Raphael abgegeben werden, was leider nicht ganz funktionierte. Auch haben wir alle Patenschaften überprüft, durch Schul- oder Wohnortwechsel fielen einige Kinder aus der Liste. Die jeweiligen Paten werden angeschrieben, ob sie die Patenschaft für ein anderes Kind fortsetzen wollen.

Das braucht alles sehr viel Zeit!

Die Briefe sind adressiert und verschickt, die Fotos der Patenkinder sind im PC gespeichert und warten auf die Hilfe von Jutta zum Versenden.  99 Fotos der Schulkinder müssen den richtigen Paten zugeordnet werden.

Frauengruppe „Sope Naby 2“

Rahim machte uns mit einer Frauengruppe im „Quartier Parcelles Assainies“ in Thiès bekannt. Wir waren alle von der Vorsitzenden beeindruckt, wie straff und gut sie diese 29 Frauen organisiert. Sie hat ein gutes Konzept und kennt sich bestens mit den Bestimmungen und Funktionieren von Darlehen, Zinsen und Zurückzahlung aus. Sie hat die Kasse, aber die Schlüssel dazu erhält eine andere Frau. Sie treffen sich jeden Mittwoch. Wer quatscht, zu spät oder gar nicht kommt, muss eine kleine Strafe zahlen!

Das Verfahren läuft dieses Mal etwas anders. Unser Kredit von € 2.000 wurde nicht in einer Bank deponiert, sondern direkt an die Vorsitzende gegeben. Mit einem Vertrag, den ein Rechtsanwalt aufgesetzt hat, sind die Bedingungen zwischen „L’ONG Hilfe für Afrika“ und „LE Groupement Sope Naby 2“ geregelt. Rahim hat dem Vorstand alles erklärt und unterschrieben.

Viele Organisationen oder politische Gruppen wollten schon mit ihnen zusammen-arbeiten, was sie jedoch ablehnten, da sie unabhängig bleiben wollen. Außer den vielen Möglichkeiten mit irgendetwas Handel zu treiben, kehren sie in ihrem Wohngebiet auch freiwillig die Straßen.

Sie können durch unseren zinslosen Kredit mehr Darlehen von „ihrer“ Kasse  erhalten und damit einen größeren Handel betreiben und Geld erwirtschaften.

Trocknungsofen Mont-Rolland

Wir haben dem ganzen Vorgang zur Aufbereitung von Hirse zur Trocknung beigewohnt.

Zuerst trafen wir Soeur Bernadette mit einigen Frauen am Eingang von Mont-Rolland bei der Hirsemühle. Danach wird die Hirse in zwei verschieden Größen gesiebt, ein anderer Teil mit Wasser geknetet und kommt anschließend zur Trocknung auf die Gitter. Die verschiedene Zubereitung der Hirse ist für die typischen senegalesischen Gerichte gedacht. Es gibt die Pakete in diversen Größen. Sie sind für die Frauen sehr praktisch und vereinfachen die Zubereitung der Speisen. Sie machen gute Geschäfte damit.

Der Ofen funktionierte zunächst nicht, Rahim bestellte sofort einen Mechaniker der Firma. Es war nur ein kleines „Rädchen“ an der Gasflasche abgebrochen.

Auch die Hühnerzucht läuft bestens. Sie haben wieder 100 Küken zur Aufzucht.

Die Frauen der beiden Projekte tauschen sich in ihren Aufgaben aus und bestimmen selbst ihren Einsatz.

„Alte Schulen“ (Evaluierung)

Bei der ersten Tour haben wir, abgesehen von Salemata, mit der weit entferntesten Schule angefangen.

1. Goback: 
Unser Michel Gomis ist noch da, er wird unterstützt durch einen weiteren Lehrer. Jeder unterrichtet 2 Klassen. Allmählich werden es mehr Kinder, wobei die Mädchen weiterhin in der absoluten Mehrheit sind; die Jungen sollen auf dem Feld helfen. Michel hat noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten. Auch kamen die Dorfbewohner gleich mit vielen Wünschen. Da hat sich aber Rahim ins Zeug gelegt und eine saftige Standpauke gehalten! Auch dass sie nicht ihre Chance wahrnehmen, alle Kinder in die Schule zu schicken.

Die Schule und das Wohnheim sind in gutem Zustand.

Die ersten 9 Schüler gehen seit diesem Schuljahr auf das Collège, 7 Mädchen und 2 Jungen.

Michel ist schon 7 Jahren in diesem wirklich abseits gelegenen Dorf und will so lange bleiben, bis die ersten das Abitur haben. Das ist wirklich ein großer Einsatz, Schulbildung zu vermitteln.

2. Tokoson-Ndesser: 
Wir hatten Mühe, unsere erste größere Schule wieder zu finden, weil rund um Diourbel das Straßennetz kräftig ausgebaut wird.

Zu unserer Freude waren noch 3 der 4 ehemaligen Lehrer da. Obwohl in der Umgebung einige staatliche Schulen errichtet wurden, wird unsere Schule gut besucht.

3. Ngascop: 
Es sind 24 Klassen für 16 Räume und 33 Lehrer – 1329 Schüler! Sie mußten schon 3 Strohhütten bauen. Die Mauer um das riesige Gelände wurde fertig gebaut. Dafür könnte man viele Schulräume bauen, aber der Direktor erklärte uns, dass sonst die Tiere mitten im Schulgelände seien und die Bauern auf der freien Fläche, Hirse anbauen würden. Leider steht aus diesen Gründen nur ein winziger Baum, und Schatten gibt es kaum. Es gibt einen „Tag des Baumes“, wo man Pflanzen kostenlos erhalten kann. Rahim wird sich darum kümmern. Auch ist das Niveau beim BFEM (Prüfung nach der letzten Klasse) noch zu niedrig. Auch hier ist eine Verbesserung notwendig.

Die zweite Tour:

4. Ndiefoune Parba:
Die Schülerzahl hat sich erhöht, mehr Mädchen, 6 Lehrer für 188 Schüler, guter Zustand, Mauer fehlt, Gründe s.o.
5.Mbousnakh: 
Unsere im letzten Jahr eingeweihte Schule. Sie hatten eine Zusammenkunft im Lehrerzimmer in Anwesenheit des Dorfchefs einberufen. Er kümmert sich immer noch um die Schule, damit sie gut funktioniert. Vorbildlich! Die Entwicklung ist erfreulich: 407 Schüler mit 14 Lehrern. Früher hatten sie beim BFEM nur 11 %, letztes Jahr waren es schon 41 %. Das zeigt, dass man unter guten Bedingungen, auch bessere Leistungen hervorbringt. Auch hier wurde erwähnt, dass eine Mauer fehlt. Für ein CEM wäre ein Informatik-    raum und eine Bibliothek erforderlich. Natürlich keine Zusage von uns!

6.  CEM Lalane: 
Der Staat hat ein kleines Verwaltungsgebäude erstellt. Zu Anfang unserer Schulbauten haben wir keine gebaut. Der Direktor ist nach wie vor nicht sehr engagiert. Das zeigt sich auch im Niveau vom BFEM, nur 16 %. Rahim sagte ihm deutlich, dass das nicht gut sei. On va voir!!

Wasserprojekte

Pallo: 
Die Informationen über den Fortgang sind bekannt. Holger ist deshalb zur Zeit im Senegal. Zu erwähnen wäre, dass bei unserem Besuch an einem Samstag, viele Freiwillige junge Leute zum Arbeiten da waren.

Keur Babacar Mbaye: 
Man beobachtet während der heißen Jahreszeit und in der Regenzeit die Wassersäule, um dann ggf. eine Gartenbewässerung ins Auge zu fassen. Die 2 Gärten sind bestens angelegt.

Entbindungsstation Thienaba: 
Es gibt nur eine Hebamme und 5 Helferinnen, es sind 30-40 Geburten im Monat, in der Regenzeit etwa 80!  Es kommen Frauen aus 22 Dörfern hierher mit insgesamt etwa 25.000 Einwohnern.

Das Wasser vom „Forage“ wird um 17 Uhr abgestellt, weil zu viele Dörfer angeschlossen sind. Das Wasser wird vorsorglich in der Nachbarschaft geholt.

Kostenvoranschlag und Standort eines Brunnens mit ca. 17 m liegen vor.

Pout-Diak: 
Der Garten ist wunderbar angelegt, die Dorfbewohner und vor allem die Jugendlichen kommen fleißig zum Gießen. Über eine Elektropumpe wird das Wasser in ein Bassin gepumpt. Man hat sich entschlossen das Grundstück hinter und neben der Kirche als Garten zu nutzen, ca. 2 ha, damit die Jugendlichen im Dorf bleiben können. Mbacké hat einen neuen Standort für den Brunnen gesucht, der zentraler im Grundstück liegt. Solarpumpe ist notwendig. Während meines Aufenthaltes ist der Strom für einige Tage ausgefallen, d.h. der Garten konnte nicht genügend gegossen werden. Kostenvoranschlag liegt vor; etwa je  € 5.000 für Hochbehälter, Pumpe und Brunnen.

Die Erweiterung mit der Gartenbewässerung mit Solarpumpe wäre eine gute Sache, die der Bevölkerung Einnahmen bringt und auch hilft, die Ernährung zu verbessern. Es wäre sinnvoll noch vor der Regenzeit wenigstens den Brunnen zu bauen, um noch die Beete anlegen und anpflanzen zu können. Später ist auch an eine Tropfbewässerung gedacht.

Garten „Moyen Seminaire“: 
Ein Projekt für  das BMZ! Hinter dem Garten vom „Maison du Prêtre“ liegt ein großes Areal in einer Senke, wo auch das Gebäude vom Priesterseminar liegt. Man möchte die gute Ausgangssituation für einen Garten nutzen, um die Versorgung der Studenten besser und billiger zu machen, sowie auch den umliegenden Bewohnern eine Möglichkeit zu geben, selbst Beete anzulegen, um die Ernährung  zu verbessern wie auch den Verkauf der Produkte zu ermöglichen.
Auch sollen Gärtner angestellt werden. In dem Areal gibt es auch eine Viehzucht  mit Schweinen, Ziegen, Hühnern und Hasen. Der „große Gärtner“ Abbé André Mbengue ist nun Rentner und hat schon einen großen Teil in schöne Beete verwandelt, die Produkte ist alles Bio.!!
Mbacke hat sich den bestehenden Wasserturm und den Brunnen angesehen.
Vorläufiges Angebot: Reparatur des Wasserturms € 4.307,  Solarpumpe und Arbeiten am Brunnen etc. ca. € 6.000. Raphael wird die Anfrage mit den weiteren detaillierten Angaben mitbringen. Es wäre ein tolles Projekt zum Wohl vieler Menschen.

Schulwünsche

1.CEM in Baback:
Man sieht auf den ersten Blick, dass die Situation schlimm ist. Im November 2013 wurde das CEM offiziell vom Schulamt anerkannt. Die Gemeinde und der Elternbeirat haben dafür gekämpft. Wir waren mit Rahim zu einem Gespräch mit der Direktorin, den Lehrern, dem Elternbeirat und dem Vizebürgermeister im Lehrerzimmer verabredet. Die Direktorin erklärte, als sie im Oktober hier ankam, war das jetzige Lehrerzimmer, vorher eine alte Entbindungsstation, bis an die Decke voll mit Erde und Pflanzen. Auch der Anblick der zwei Klassenräume, früher ein Laden und Gemeindekasse, bekommt man Angst, dass irgendetwas gleich zusammenstürzt.
Es gibt 3 neue Klassenzimmer, finanziert durch einen Staatsbeamten des Dorfs und einer anderen Organisation (Parenthése Itinerante), die noch einen weiteren Raum versprochen haben. Die 3 Räume, eingeweiht erst Oktober 2015, sind so schlecht gebaut, dass man glaubt, sie bestehen schon mehrere Jahre.
Es gibt insgesamt 7 Klassen, 8 Lehrer und 4 in der Verwaltung.
Es gibt 7 Dörfer um Baback mit über 7.000 Einwohnern, 3 Grundschulen in der Umgebung und 2 in Baback, eine staatliche und eine katholische.

2. CEM in Khombole: 
Es wäre die logische Folgerung, ein College in Khombole zu bauen, nachdem wir dort eine katholische Grundschule gegründet haben. Ich habe mit dem Direktor Emmanuel, der die Situation aus erster Hand kennt, lange gesprochen. Der Bedarf ist groß. Jetzt müssen die Kinder auf das überfüllte staatliche Gymnasium in Khombole oder nach Thies gehen, aber nur, wenn sie dort bei Verwandten wohnen können. Sogar die Lehrer aus Khombole, die in Thies wohnen, nehmen Schüler auf. Oder die Schüler, die nicht aus Khombole kommen, suchen einen anderen Ort, wo es ein College gibt.
Das Internat soll zum nächsten Schuljahr fertig sein, das eine Erleichterung für die auswärtigen Schüler sein wird.
Allein aus der katholischen Grundschule wären es genügend Schüler, um eine Klasse zu bilden. Dazu kommen Kinder aus 7 weiteren Grundschulen.
Natürlich ist das ein großes Anliegen von Raphael, auch der Bischof  befürwortet das CEM.

Container

Während meines Aufenthaltes lernte ich einen Mann kennen, der im großen Stil Container für die Kirche nach Thies organisiert. Er macht das schon viele Jahre und kennt alle Tricks und Verfahren mit den Behörden und dem Zoll.

Sollten wir eventuell mal wieder diesen Gedanken haben, holt er die Sachen direkt hier ab oder wir können sie ihm auch ins Elsass bringen.!! Er heißt Maurice Latuner und wohnt bei Mulhouse.

Spenden

Zum Schluß möchte ich mich bei meinen vielen Spendern vielmals bedanken. Wir konnten 70 Reissäcke kaufen, die die Schwestern von „Bon Pasteur“, arme Familien in unserer Nachbarschaft von Mbour 2 und die Mission in Pout Diak erhielten. In Pout Diak teilten die jungen Leute den 50 kg Sack in  2x 25 kg, jeder mußte 500 CFA zahlen, was wiederum der Caritasstation zugute kam.

Eine weitere Spende soll den Menschen mit Diabetes helfen, die nun in der Apotheke am „Rond Point“ kostenlos ihre Medikamente erhalten. Die Liste hat der Pfleger Hyacinthe zusammengestellt, der in Lalane und Diassap die Krankenstationen betreibt. Er ist sehr bekannt und hat ein großes Wissen. Fast jeden Tag kommen an die 100 Menschen, selbst aus Dakar und Louga. er arbeitet mit seinen 5 Helfern solange, bis jeder behandelt wurde.

Von dem Geld einer großzügigen Spenderin konnten 4 Frauen ein Startkapital für den Handel erhalten. Die Frauen versuchen wirklich alles, um ein wenig Geld für ihre Familien dazu zu verdienen und arbeiten sehr hart. Auch konnten wir Geld an Raphael geben, der viele Kinder und Studenten unterstützt, die keine Patenschaft haben.

Auch haben wir der Hebamme „Lena“ in Thienaba Medikamente gekauft, die sie dringend benötigte.

Die katholischen Studenten der Diözese Thies haben für ein Treffen zum Austausch über geistige und kulturelle Themen eine kleine Unterstützung erhalten.

Hyacinthe kann nur wenige Blutanalysen in seinem kleinen Labor machen. Viele Organisationen haben den Umbau für ein großes Labor gesponsert, damit er alle Untersuchungen gleich an Ort und Stelle machen kann. Bisher müssen die Patienten für die Analysen in ein Krankenhaus in der Stadt, zwei Tage später das Resultat abholen, um damit wieder zu der Krankenstation zu fahren. Diese vielen Wege kosten Zeit und Geld!

Auch den Ärzten und Apotheken herzlichen Dank, die uns immer wieder Medikamente, Blutdruck- und Blutzuckergeräte kostenlos mitgeben.

So konnten wir durch die Spenden vielen Menschen eine große Freude bereiten. Könnte ich nur den großen Dank der Menschen den Spendern mit ihrem Lächeln überbringen!

Wie immer hat uns das Team Khady bestens versorgt. Die Projektbesuche waren von Rahim gut vorbereitet und hat alle Fragen und Wünsche von uns mit Humor und Geduld beantwortet.

Heike im Mai 2016