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Reisebericht – Senegalaufenthalt vom 11. Okt. bis 2. Nov. 2016

Mit IBERIA pünktlich mit Karl in Dakar gelandet, ein „kommoder Reisebegleiter“, immer zu „Späßle“ aufgelegt. Er war bereits vor 14 Jahren mit im Senegal und war erstaunt, was sich während dieser Zeit im Lande alles zum „Positiven“ entwickelt hat.

 


Reisebericht – Senegalaufenthalt vom 11. Okt. bis 2. Nov. 2016

 

Teilnehmer: Franz Bickel : 11. Okt. bis 2. Nov. 2016

Karl Ehemann : 11. Okt. bis 2. Nov. 2016

 

Andrea Ehemann : 21. Okt. bis 2. Nov. 2016

Inge Mauthe : 21. Okt. bis 2. Nov. 2016

Doris Schmidtke : 21. Okt. bis 2. Nov. 2016

 

Mit IBERIA pünktlich mit Karl in Dakar gelandet, ein „kommoder Reisebegleiter“, immer zu „Späßle“ aufgelegt. Er war bereits vor 14 Jahren mit im Senegal und war erstaunt, was sich während dieser Zeit im Lande alles zum „Positiven“ entwickelt hat. Ein Stück Autobahn führt von Dakar in Richtung Thiés, die Strassen sind fast frei von trichter - förmigen Löchern, aber die -- „Dos d'âne“ -- die Eselrücken, - wie sie genannt werden, -- die Teerhügel über der Strasse bremsen das Tempo immer wieder ab. Die reparierte Strasse in Richtung Diourbel macht gar nicht mehr so richtig Spass. Die Strasse nach Mont Rolland, durchgehend geteert, lässt uns aber „Pallo“ schneller erreichen.

Der eindeutige Trend dieser Reise auf den Dörfern waren div. Wünsche von sehr aktiven Frauengruppen für Gartenbewässerung – um landwirtschaftliche Flächen, um Obst und Gemüse zur Verbesserung der Lebenssituation für die Dorfbevölkerung anzubauen. Erwirtschaftete Überschüsse werden auf den Märkten zur Verbesserung der Infrastruktur verkauft. Auch der Bau von Schulen und Krankenstationen war wiederum ein großes Thema. Ein weiterer Höhepunkt der Reise war die Einweihung eines Brunnens durch unsere Mitreisende „Inge Mauthe“ sowie die Teilübergabe in „Pallo“ an die 8 Dörfer mit Wasser aus unserem Wasserturm. (siehe auch Bericht Pallo“

 

°°° Unser Haus in Thiés: Nach unserer Ankunft in Thiés gab es um den mitgebrachten Käse „Obazda“ fast eine Rauferei mit unserem „Hotelpersonal“ Rahim – Khady und Sohn Mohammed. Größere Verletzungen konnten gerade noch verhindert werden !

Das Haus ist in gutem Zustand, die Zimmer OK, obwohl eine Reisebegleitern meinte, die WC – Anlagen seien doch etwas grenzwertig ! Aber auf einen deutschen Standart verzichten wir aber bewusst. Wir sind stolz auf unsere eineinhalb Sterne ! Die bisherigen durchgelegenen Schaumstoffmatratzen werden aber nach und nach ausgetauscht. Auch unsere Hauswasserversorgung war hervorragend. – Das war nicht immer so – die älteren Mitreisenden können ein Lied davon singen ! Die undichte Dachhaut, welche uns während der Regenzeit im Aufenthaltsraum einen großen Wasserfleck an der Decke bescherte, konnte repariert werden. Eine Flachdachsanierung in den nächsten Jahren wird aber notwendig werden. Auch an eine „Photovoltaikanlage“ zur autarken Stromver –

sorgung im Haus für die Zukunft sei gedacht.

Als Dank für die gute Bewirtung während unseres Aufenthaltes gab es zum Schluss für alle „Guten Geister“ des Hauses in unserem Büro – Aufenthaltsraum ein gemeinsames Abendessen. Der Familie „Sall“ ein herzliches „Dankeschön“

 

°°° Pallo: Unser erster Besuch galt unserem „Leuchtturm und Vorzeigeprojekt“ Pallo. Die Arbeiten sind bestens im Zeitplan, der Wasserturm ist fertig, die Installationsarbeiten abgeschlossen und die 8 Dörfer konnten bei einer kleinen Feier mit dem Bischof und dem Marabou der Region mit „Wasser Marsch“ versorgt werden. Die „PV – Anlage“ ist komplett im Betrieb. Derzeit wird um das gesamte Gelände der Anlage ein Maschendrahtzaun zum Schutz angebracht. Auch die Funktionsgebäude gehen der Vollendung entgegen. Ein fachkundiger Wärter wird die Anlage warten und laufend überprüfen. Auch die bereits gegründete Wassergenossenschaft hat ihre Tätigkeit aufgenommen. Der ehemalige, viel zu kleine Wasserturm mit 20 m3 wird derzeit saniert und dient später der Versorgung der Gartenanlage. Diese soll vorläufig auf 1 ha. ausgelegt werden, um Erfahrungen zu sammeln und das Vertrauen der Bevölkerung zu bestärken. Sensibilisierungsmaßnahmen mit den Dorfbewohnern durch „Abdou Jaba“ und Rahim waren sehr wichtig. Auch „Moundor“, der jetzige Chef der obersten Wasserbehörde des Senegal hat uns wertvolle Hilfe geleistet. Die endgültige Übergabe des Gesamtprojektes Ende Jan. 2017 wird wohl eine große Sache werden. Freuen wir uns darauf.

 

°°° Pout: Leider hat sich der Baubeginn für die neue Schule für mehrere Schulklassen um einige Monate verzögert. Mit dem Baubeginn ist frühestens im Jan. 2017 zu rechnen. Abbé Pierré Aye ist im Auftrag von „DIDEG“ mit der Organisation des Neubaus der Schule verantwortlich.

 

°°° Ngueye – Gueye: Die Errichtung provisorischer Strohhütten, welche jährlich zu erneuern waren, gehören nun der Vergangenheit an. Mit dem Erweiterungsbau der Schule mit 3 Klassenzimmer, Verwaltungsgebäude, WC – Anlagen und 6 Kabinen wurde bereits begonnen. Die Grundmauern stehen und die Schule soll Anfang 2017 seiner Bestimmung übergeben werden. Die offizielle Übergabe soll von Heike Messenzehl an Ostern 2017 erfolgen. Die stürmische Begrüßung unserer Delegation durch die anwesenden Schul –

kinder mit „Danke-Transparenten“ zeigten die Begeisterung für ihre neuen Schulräume und die Schulleitung bedankte sich nochmals ganz herzlich.

 

°°° Khombole: Eine zwar auch wichtige Schule in Khombole soll vorläufig zurückgestellt werden, da im Bereich Thiés ein noch größerer Bedarf, lt. dem Bischof im Raum Thiés besteht und möglichst bald realisiert werden soll.

 

°°° Ngascop: Bei einem spontanen Kurzbesuch mussten wir leider feststellen, dass das gesamte Schulareal in einem ziemlich desolaten Zustand ist. Leere Flaschen, Schutt und Tüten waren auf dem gesamten Schulgebäude verstreut. Rahim hat hier den Verantwortlichen gehörig die Leviten gelesen und sie aufgefordert, sofort Abhilfe zu schaffen. Wie sollen denn die Kinder für später eine Ordnung lernen, wenn nicht einmal die Schulleitung mit einem guten Beispiel voran geht ! Solche spontanen Besuche werden bei Reisen immer wieder von uns durchgeführt. Auch so kann eine Nachhaltigkeit überprüft werden.

 

°°° Baback: Bei unserem Besuch stellten wir fest, dass bereits vom Staat der Neubau von 3 Klassenzimmern einer CEM veranlasst wurden und sich im Rohbau befindet. Hier sollten wir die weitere Entwicklung noch etwas abwarten. Die Erweiterung dieses Schulkomplexes war eigentlich auf unserer Prioritätenliste ganz oben. Die Schule sollte insgesamt 9 Klassen für ca. 400 Schüler umfassen.

 

°°° Poultock – Ndiosmone: Aus einem Dorf unweit von Mbour erreichte uns ein Hilferuf, wo wir vor Jahren bereits einen Brunnen bauten. Dort soll eine alte bestehende CEM dringend erweitert werden. Es sind 2 Räume, aber 4 Klassen vorhanden, das heißt, in einem Raum werden 2 Klassen gleichzeitig bis zu 70 Schüler unterrichtet. Eltern schicken nun ihre Kinder zwangsläufig in eine mehrere Kilometer entfernte Schule, die ebenfalls bereits überfüllt ist. Für 2017 werden weitere 497 Schüler erwartet. Wie das funktionieren soll, wissen selbst die Lehrkräfte nicht.

Der Schulleiter haust in einer menschenunwürdigen Bruchbude, direkt neben einem WC. Die Räume sind im Rohbauzustand und die Wände unverputzt. Auch 2 Strohhütten sind bereits angebaut.

 

 

 

°°° Gouye – Ndiogou: Unser erstes Wasserturmprojekt mit anschließendem Schul –

zentrum am Dorfrand - ein Vorzeigeprojekt in der Region -- wurden wir ebenfalls von den Schülern in der neuen Schule begeistert empfangen und von Dorfbewohnern und Eltern begrüßt. Auch hier haben die Frauen in Eigeninitiative bereits einen Garten angelegt, was uns sehr freute. Bei der anschließenden Diskussion in einer vollbesetzten Schulklasse, zusammen mit Eltern und Schulleitung wurden wir nochmals mit einem „Herzlichen Dankeschön“ bedacht. Eine weitere Zahlung der Eigenbeteiligung von ca. 1000 € durften wir von „Assan Fall“, dem Organisator des gesamten Projektes mitnehmen, der Rest von 1000 € wurde uns für Jan. 2017 verbindlich und per Handschlag zugesichert.

 

 

°°° Pout Diack: Neben dem Missionsgelände soll eine ca. 1,5 ha große Gartenbe –

wässerungsanlage entstehen, welche von Angehörigen des Dorfes in Regie der Frauen - gruppe betrieben werden soll. Der Brunnen wurde bereits in einer Tiefe von ca. 18 Meter fertiggestellt. Die Frauen wollten sofort von Hand + mit Gießkannen mit der Bewässerung beginnen, deshalb haben wir als Provisorium eine Handpumpe „Pomp a rou“ bestellt, welche nach Fertigstellung des Projektes mit Solar und Tropfbewässerung wieder zu uns genommen wird, um in einem anderer Dorf die Pumpe ebenfalls als Provisorium gegen eine geringe Entschädigung auszuleihen. So kann sicherlich vielen anderen Dörfern gleichzeitig geholfen werden. Der herzliche Empfang unserer Gruppe, sowie die feierliche Brunnenzeremonie wurde begleitet vom wunderschön vorgetragenem Frauenchor aus Pout-Diack. Der Brunnen wurde „Inge und Alfred“ gewidmet, welche eine großzügige Spende einbrachten. haben. – Herzlichen Dank“ -- Die Mission wird geleitet von Abbé Thomas und unserem „Ersatzkaplan Abbé Raphael“

 

 

°°° Thienaba: Eine Kranken – und Entbindungsstation mit 10 Pflege und Helferkräften, einem leitenden Arzt, - direkt an der Strasse zwischen Thiés und Khombole - wird vom „Fernwasserverband Oberes Allgäu“ in eigener Regie die Station durch eine beachtliche Spende selbst finanziert. Die Station wird von 38 umliegenden Dörfern und ca. 26.000 Dorfbewohnern frequentiert und belegt. Durch häufige Pannen eines naheliegenden alten Wasserturmes ist die Wasserversorgung manchmal tagelang unterbrochen, was zu katastrophalen und chaotischen Zuständen in der Krankenstation führt. Die Stationsange –

hörigen müssen zum „Wasserbetteln“ in andere Dörfer ausweichen. Im Hof der Station entsteht nun ein neuer Brunnen mit einer Tiefe von ca. 15 – 20 Meter. Betrieben wird die Anlage mit einer Solarpumpe, welche das Wasser auf einen 5 m3 Behälter auf das Dach fördert, welcher die gesamte Station künftig autark versorgt. Einer Übergabe Ende Januar 2017 steht nichts mehr im Wege. Es wird sicherlich eine feierliche und fröhliche Einweihung. Der Landrat und Dorfchef waren beim Spatenstich persönlich anwesend und bedankten sich sehr über diese Initiative. -- Danke + Merci beaucoup FWOA ! – Auch eine Medikamentenspende konnte schon mal etwas Abhilfe schaffen.

 

°°° Ngoye: Auf dem Weg nach „Ngueye-Gueye“ im Dorf „Ngoye“ trafen wir auf eine total veraltete und menschenunwürdige Kranken – und Entbindungsstation, welche von 56 Dörfern und ca. 60.000 Dorfbewohnern frequentiert wird. Mit einer Spende von einem Vereinsmitglied konnten wir auch hier einen kleinen Beitrag zur Linderung leisten.

Überlegenswert für unseren Verein wäre auch mal so eine Aktion zu starten !

 

°°° Ndiobene: Für ein Dorf bei Lalane mit ca. 1000 Einwohner, welches von einer aktiven 150 köpfigen Frauengruppe geleitet wird, besteht der Wunsch für eine ca. 1 ha große Gartenbewässerungsanlage. Der alte Brunnen ist versiegt und seitdem liegt das Gelände brach, da es nicht möglich war, von Hand zu bewässern. Es sollen dort Mangos Mandarinen – Papaya – Tomaten - Auberginen – Piment – Bissap - Erdnüsse und Kohl angebaut werden. Dort stehen auch viele Eukalyptusbäume. Den Brunnen haben wir beim 2. Besuch zugesagt und soll unserem verstorbenen „Johann Schorer“ gewidmet werden. Der Antrag für Solar und Tropfbewässerung soll beim BMZ beantragt werden. Nur während der Regenzeit können diese Felder bisher bewirtschaftet werden.

 

°°° Thiaoune: Eine Frauengruppe in einem Dorf bei Lalane mit ca. 1000 Einwohner hat den Wunsch für eine Gartenbewässerung. Der Dorfchef erklärt, dass der alte Brunnen ca. 60 Jahre alt ist und kaum mehr Wasser liefert. Wir haben den Wunsch zur Kenntnis genommen, aber kein Versprechen gemacht. Notwendig wäre so eine Anlage sicherlich.

 

°°° Keur Matouré: Eine ebenfalls sehr aktive Frauengruppe - „Die Grüne Truppe“ - in der Nähe von Baback unter der Führung von „Madame Juli“ eine Art Frauenrechtlerin

vertritt als Senegalesin den afrikanischen Kontinent, war vor kurzem in Tansania bei einem Umweltkongress – in New -York beim Weltwirtschaftsgipfel und in Paris beim Klimagipfel.

Derzeit ist sie in Marokko und vertritt dort die afrikanischen Interessen. Die Frauengruppe hat bereits eine Fläche von über einem ha zur Verfügung und kann diese nur während der Regenzeit bewirtschaften. In den Restmonaten liegen die Flächen brach. Ein Brunnen wäre schon eine große Hilfe. Den haben wir zugesagt und soll der Fam. „Adelgoß“ gewidmet werden, ein längst fälliges Projekt. Das Dorf will sich selbst evt. eine Handpumpe aneignen und später „peu a peu“ eine Tropfbewässerung für den Garten erwerben. Das fleißige Dorf hat auch den Wunsch wg. einer Schule und einer Krankenstation geäußert.

 

°°° Raum Fissel: 3 traditionelle Brunnenwünsche

 

Im Dorf „Keur Aliou Sarr“ mit 300 Einwohner, nächste Wasserstelle in 1,5 km entfernt

Wassertiefe, ca. 18 m - Beteiligung 300 € plus Handpumpe

200 €. Gesamt für 500 € - für Herrn Eimer 1 vergeben.

 

Im Dorf „Pindacop“ mit 400 Einwohner, nächste Wasserstelle ebenfalls 1,5 km

Wassertiefe, ca. 12 m - Beteiligung wie vor: 500 €

für Herrn Eimer 2 vergeben.

 

Ein Brunnenwunsch in einem anderen Dorf wurde als nicht notwendig erachtet.

 

°°° Fandene – Koundone: Eine 1,5 ha große Gartenanlage dient als Studienprojekt für die Jugend, welche dort eine landwirtschaftliche Ausbildung absolvieren und danach wieder in ihre Dörfer zurückkehren, um in Eigenregie Landwirtschaft zu betreiben.

Geführt wird dieses Projekt von einem franz. Pater, welcher in Thiés wohnt und die Anlage auch laufend betreut. Ein Wärter ist permanent an der Anlage, welche etwas abseits im

 

Busch liegt. Ein Brunnen wird gerade von „Mbacke Faye“ gebaut. Das Projekt versorgt bereits mehrere Internate im Raum Thiés. Eine Expertise liegt bereits vor.

Gewünscht wird von uns: Solarpumpe mit „PV“ Anlage, einen Behälter mit ca. 5 m3 auf einem ca. 1,5 Meter hohem Sockel. Dazu Tropfbewässerung. Sollte diesem Projekt näher getreten werden, sind noch weitere detaillierte Informationen notwendig.

 

°°° Keur Babacar Mbaye: Verschiedene mehrstündige Pumpmaßnahmen durch „Mbacke Faye“ während der Trockenzeit haben ergeben, dass der Wasserstand fast konstant blieb, das heißt, der Brunnen kann jedenfalls die naheliegenden Gärten versorgen. Ein 5 m3 großer Behälter auf einem 2 Meter hohem Sockel wäre ausreichend. Außerdem eine Solarpumpe mit „PV“ - Anlage und Tropfbewässerung. Mbacke erstellt bis Jan. 2017 ein ausführliches Bedarfskonzept und einen Kostenvoranschlag. Vielleicht bringen wir dieses seit dem Jahre 2000 laufende Projekt doch noch zu einem guten Ende.

 

°°° Mont Rolland: Der bestehende baufällige Hühnerstall für bisher 60 bis 80 Hühner, soll auf ca. 500 Hühner erweitert und neu erstellt und innerhalb des Missionsgebäudes gebaut werden. Das Projekt soll im Antrag für 2017 ans BMZ gestellt werden.

 

 

Fazit der diesjährigen Reise

 

Die Erkenntnisse dieser Reise war die nicht mehr zu übersehende Tatsache, dass die Frauengruppen absolut auf dem Vormarsch sind. Es bleibt zu hoffen, dass sie auch die Männer animieren, sie bei ihren Aktivitäten zu unterstützen.

In diesen 3 Wochen konnten wieder eine Vielzahl von persönlichen Besuchen auf den Dörfern absolviert werden. Absolut wichtig für uns sind persönlichen und direkten Kontakte und Gespräche mit der heimischen Bevölkerung. Sie wollen uns sehen und ihre Probleme und Fragen nahebringen und uns auch kennen lernen. Wir dürfen nicht in die Anonymität abtauchen und die Vergabe von Projekten nur unserem Projektleiter übertragen. Es gab immer wieder interessante und für uns wichtige Begegnungen und neue Erkenntnisse.

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An das neue Auto, einen Mitsubishi 7 - Sitzer mit Automatik mußte man sich aber noch gewöhnen. Fahrlehrer Karl war ein strenger Herr und erlaubte nicht die kleinste Nachlässigkeit. Das Begleitteam war auch in Ordnung, nur waren die meisten „Aqualiker“ was den OBB etwas irritierte. Es geht ja nicht um den morgendlichen Whisky, sondern um die wichtige und vorbeugende Prophylaxe gegen allerhand Viren und sonstiges Getier !

Nur der alte Hase „Karl“ „hodd a bizzle gschwächeled“ aber seine Witzle hat er trotzdem immer wieder zur Erheiterung der Mannschaft eingebracht. Inge als Erstbesucherin im Senegal kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. „Des gidds doch gar idd“ hörte man sie immer wieder sagen. Andrea war trotz großer Hitze nicht umzubringen und Doris konnte von der hohen Temperatur gar nicht genug bekommen.

Unserem Projektleiter Rahim wiederum ein großes Kompliment für seine organisatorischen Fähigkeiten. Kaum hat man einen Wusch oder eine Frage gestellt, schon hing er wieder am Handy und organisierte. Die Lebensfreude und Fröhlichkeit der Menschen im Senegal, trotz vielen Entbehrungen, die Farbenvielfalt der Frauen waren für uns immer wieder eine Aufmunterung und man durfte sich fragen, warum jammern wir eigentlich hin und wieder ?

 

 

Bei allen Mitreisenden möchte ich mich bedanken, auch für das Verständnis, wenn manchmal manches nicht so ganz nach Plan verlief.

 

 

Euer Teamleiter: Franz Bickel