Wasser für Senegal e.V 
Franz Bickel
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Wasser für Senegal e.V
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Spendenkonto für Patenschaften:

Hilfe für Afrika-Wasser für Senegal e.V. 
Sparkasse Allgäu,
BLZ 733 500 00 
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87561 Oberstdorf
Tel. 08322/7881
Fax. 08322/988851
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Projekte und Ideen

Wir unterstützen auch interessante Projekte und gute Ideen. So erhielten Frauengruppen zinslose Kredite, um einfallsreiche Geschäftsideen umzusetzen. Mit dem Gewinn konnten die Frauen u.a. Medikamente kaufen, Schulgelder bezahlen oder eine bessere Ernährung anbieten. Selbstverständlich wurden bisher alle Kredite wieder zurückgezahlt!

 


 

 

Frauenprojekte

Frauenprojekte

Frauenprojekte

„Wer die Lebensbedingungen der Frauen verändert, verändert ein ganzes Land“. So lautet ein afrikanisches Sprichwort. Bei unseren Aufenthalten im Senegal haben wir sehr beeindruckende, engagierte Frauen kennengelernt, die mit ihrem Beitrag für bessere Lebensbedingungen in ihrem Land eintreten. Deshalb unterstützt unser Verein seit 1998 auch Frauengruppen.

Mit einem zinslosen Kredit für die Dauer von 2 Jahren werden gute Ideen und interessante Projekte unterstützt. Die Frauen wählen aus ihren Reihen eine Präsidentin, Schriftführerin und Kassiererin. Das Geld wird je nach Anzahl der Frauen aufgeteilt. Ausgaben und Einnahmen werden genau registriert. Mit dem Kredit werden ganz unterschiedliche Projekte verwirklicht.

Zum Beispiel wird Handel betrieben: mit Stoffen (oft Batik), selbst genähten Kleidern, Erdnussöl, selbstgefertigte Seife, Gemüse, Waren des täglichen Gebrauchs usw. Mit dem Gewinn können sie ihren Familien helfen, wie z.B. Medikamente und Schulmaterialien kaufen, Schulgeld bezahlen, manchmal auch eine bessere Ernährung anbieten. Hat eine Frau große finanzielle Sorgen, bekommt sie Hilfe in Form von Geld der übrigen Frauen oder diese übernehmen ihre Tätigkeit.

Wichtig ist zu erwähnen, dass auf diese engagierten Frauen absolut Verlass ist. Alle Kredite wurden bisher pünktlich zurückgezahlt und konnten somit für neue Vorhaben verwendet werden.

 

Zurzeit laufen folgende Projekte: 

  • Der Trocknungsofen in der Missionsstation von Mont Rolland

Schwester Bernadette gründete zusammen mit 32 jungen Müttern den Verein „Jeunes Mamans“, um den Frauen eine Zukunftsperspektive zu ermöglichen. Sie sind meist  ohne Arbeit und somit auch ohne Verdienst. Sie stellten nun an uns den Antrag, die Anschaffung eines Trocknungsgerätes für Obst, Gemüse und Hirse zu unterstützen. Mit diesem Projekt wollen sie sich einerseits eigenständiger machen und andererseits auch ihren Lebensstandard ein wenig verbessern. Bei diesem Projekt erhalten wir Gelder vom BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung). Da nach der Regenzeit ausreichend Gemüse und Obst vorhanden ist, kann es zu diesem Zeitpunkt günstig eingekauft werden. In einem speziellen Verfahren wird es nun in dem neuen Gerät getrocknet und anschließend in Plastiktüten verschiedener Größe eingeschweißt. So können sie diese  Ware das ganze Jahr über auf  Märkten und an  Restaurants  verkaufen. Hierzu mussten zwei Räume der Missionsstation umgebaut, gefliest und diverse Gegenstände für die Verarbeitung  angeschafft werden. Die jungen Frauen wurden bei der Herstellerfirma geschult und je nach Eignung eingesetzt.

Der Mission in Mont Rolland ist auch eine Nähschule angegliedert. Dort können junge Mädchen in einer dreijährigen Ausbildungszeit   verschiedene Techniken erlernen: z. B. Nähen (Hand- und Maschinennähen) Häkeln, Sticken.Zum Abschluss ihrer Ausbildung erhalten sie ein Zertifikat. 

Sie stellen z. B. im Auftrag  Schuluniformen und Kleidung für Priester her.  Auch unser Verein erwirbt jährlich Taschen und Mäppchen, die wir bei verschiedenen Veranstaltungen verkaufen, um damit auch unsere Kasse ein wenig aufzufüllen. Das kommt natürlich wieder den Menschen im Senegal zu gute.

  • Hühnerzucht in Mont Rolland

Auf dem Gelände der Mission besteht schon eine Hühnerzucht, die bestens läuft. Sie haben schon 100 Küken zur Aufzucht. Nun soll die Kapazität auf ca. 500 Hühner erhöht werden. Der Antrag ist bereits beim BMZ gestellt. 

Im August 2016 besuchte der zuständige Bundesminister Dr. Gerd Müller bei einer Informationsreise in Afrika diese Anlage. Er zeigte sich begeistert für dieses Vorhaben und lobte die „sehr sinnvolle“ Investition.

 

  • Frauengruppe von „Sope Naby 2“ 

Unser Mitarbeiter im Senegal Abdourahim Sall machte uns mit der Frauengruppe in Thiès bekannt. Die Präsidentin hat ein klares Konzept und führt ihre Mitglieder gut organisiert. Sie kennt sich bestens mit den Bestimmungen im Finanzbereich aus. Bemerkenswert ist, dass die Frauen außer den vielen Möglichkeiten Handel zu betreiben auch darauf achten, dass es in ihrem Wohngebiet gepflegt aussieht. Sie kehren z.B. freiwillig und abwechselnd die Straßen. Durch unseren zinslosen Kredit können sie auch von „ihrer“ Kasse mehr Darlehen erhalten und damit den Handel erweitern und mehr Geld erwirtschaften.

 

Überblick über die bisherigen Frauenprojekte

Frauengruppen in Diourbel    1998 – 2006

  in Kbombole  2008 – 2012

in Mar Lodge  2013 – 2015

in Thiès 2016 - …..

 

Ausblick

In Zukunft sollen verstärkt Frauenprojekte unterstützt werden, die sich für Gartenanlagen mit Bewässerung engagieren. Es könnten dadurch Gärten ganzjährig bewirtschaftet und eventuell neue Arbeitsplätze geschaffen werden.